Diese Woche findet im Kalifornischen San Jose eine internationale Konferenz zum Thema Psychedelic Science in the 21st Century statt. Organisiert wird das ganze von MAPS, der Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies, und soll gemäss der NYTimes die grösste Konferenz dieser Art seit 40 Jahren in den USA sein. Mit dabei sind auch Alex Grey, die Gründer von Erowid.org und Ralph Metzner.
Die New York Times hat zu dem Thema einen Interessanten Artikel unter dem Titel "Hallucinogens Have Doctors Tuning In Again", der sich insbesondere um die Behandlung von Krebskranken mit Psylocibin dreht:
"[...] After taking the hallucinogen, Dr. Martin put on an eye mask and headphones, and lay on a couch listening to classical music as he contemplated the universe.
“All of a sudden, everything familiar started evaporating,” he recalled. “Imagine you fall off a boat out in the open ocean, and you turn around, and the boat is gone. And then the water’s gone. And then you’re gone.”
Today, more than a year later, Dr. Martin credits that six-hour experience with helping him overcome his depression and profoundly transforming his relationships with his daughter and friends. He ranks it among the most meaningful events of his life, which makes him a fairly typical member of a growing club of experimental subjects. [...]"
"Gestatten, ich studiere Bässe: In der weltweit wohl einzigen Techno-Akademie im dänischen Aarhus lernen die Studenten, wie man einer Partymeute einheizt und wie der Druck entsteht, der die Körper der Tänzer vibrieren lässt. Die Absolventen entern derzeit die Berliner Techno-Szene. [...]
Dass der Act der Truppe Notic Nastic auch eine akademische Veranstaltung ist, ahnt die feiernde Menge nicht. Für sie ist es nur eine der vielen Elektro-Partys, wie sie samstagabends dutzendfach in der Hauptstadt veranstaltet werden. Für die Frau auf der Bühne ist diese Nacht Teil ihres Studiums. Ihre Uni: das Danish Institute for Electronic Music (DIEM) in Aarhus.
Deren Studenten sind gerade dabei, die deutsche Hauptstadt zu erobern. In der Partyreihe "Aarhus Berlin Crush (AB.C)", immer am letzten Samstag eines Monats, testen sie am deutschen Publikum, was sie in den Seminaren gelernt und in den Studios der Uni zusammengemixt haben. [...]"
Amüsanter Artikel in der TAZ über Psytrance Festivals:
[...] Wenn der Beat aussetzt, wenn es aus den Lautsprechern nur noch blubbert, raschelt oder zirpt und sich dann im Hintergrund langsam ein sirrender Ton aufbaut und lauter wird und höher und die Tanzenden warten, sich ausschütteln, einen Schluck Wasser trinken und immer noch warten und das Sirren des Raumschiffs noch eine Stufe höher schwingt und lauter wird und die Leute zu jubeln beginnen, gleich ist es geschafft, der DJ streckt den Zeigefinger nach oben, ganz weit hinten setzt ein tiefer Bass ein, das Sirren geht noch eine Stufe höher, wird nochmals lauter, die Vocoder-Stimme eines Aliens verkündet: “Dont waste your time”, für zwei Takte, weniger als eine Sekunde und doch eine Ewigkeit, setzt die gesamte Musik aus - und dann kommt er, mit der Urgewalt von 30.000 Watt, Gottvater persönlich, mit dem alle Musik, jeder Tanz, jede Trance anfing, seit erstmals ein domestizierter Primat zwei Holzstücke monoton aufeinanderschlug: der Beat. [...]
Am 14. Februar 2007 hatte Albert Hofmann einen Breif an Steve Jobs geschrieben, Apples CEO und bekennenden LSD-Konsumenten. Jobs hatte seine früheren LSD-Trips als essentielle Erfahrungen in seinem Leben bezeichnet, ohne die Apple in der heutigen Form nicht bestehen würde.
Dear Mr. Steve Jobs,
Hello from Albert Hofmann. I understand from media accounts that you feel LSD helped you creatively in your development of Apple computers and your personal spiritual quest. I'm interested in learning more about how LSD was useful to you.
I'm writing now, shortly after my 101st birthday, to request that you support Swiss psychiatrist Dr. Peter Gasser's proposed study of LSD-assisted psychotherapy in subjects with anxiety associated with life-threatening illness. This will become the first LSD-assisted psychotherapy study in over 35 years.
I hope you will help in the transformation of my problem child into a wonder child.
Trip of a lifetime: How LSD rocked the world - John Walsh
[...] it took off as symbol of the enlightenment that cops, governments and teachers didn't want you to experience. It was a holy drug that wasn't allowed near your tongue, no matter how much you craved communion with the cosmos. Instead of rebelling (that would come later) the counter-culture embraced the whole idea of LSD, and celebrated its effects in music, art, film, books, clothing, dance routines and in the floaty patterns of light-shows on walls. [...]